Am 23. Februar wurden das Zielszenario der kommunalen Wärmeplanung in Neu-Anspach von Laure Decamps (INFRASTRUKTUR & UMWELT) und Henrik Wilhelm (HessenEnergie) im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Es war schön zu sehen, dass der große Saal, in dem das Ganze stattfand, komplett gefüllt war, denn es waren ungefähr 170 Personen anwesend!

Wesentliche Ergebnisse: Nach der Bestands- und Potenzialanalyse wurde eine Gebietskulisse erstellt und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sowie eine Einschätzung der Realisierungsrisiken parallel durchgeführt. In der neuen Mitte soll ein Wärmenetzgebiet rund um das Bürgerhaus und den Schulkomplex ausgewiesen werden. Die potenzielle Erweiterung des Wärmenetzgebiets wird als zwei Prüfgebiete dargestellt. Der Rest des Stadtgebiets soll als Gebiet für die dezentrale Wärmeversorgung ausgewiesen werden.

Im Anschluss an die Präsentation der Ergebnisse folgte ein Vortrag von Holger Girschikofsky der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik des Hochtaunuskreises über klimafreundliche individuelle Heizlösungen (Stichwort: Wärmepumpe) und ein Vortrag von Markus Lämmer der LandesEnergieAgentur Hessen über die Fördermöglichkeiten für Effizienzmaßnahmen. Die Teilnehmenden konnten sich auch an den Infoständen über Energieberatungs- und Solarberatungsangebote sowie Heizungstechnologien informieren.

Interessanterweise fiel dieses Ereignis mit der Verkündung der neuen Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz zusammen. Insbesondere im Kontext der Diskussionen über die weitere Nutzung von Gas ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und einen zukunftssicheren Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung aufzuzeigen.

Vielen Dank an alle Teilnehmende für die spannenden Diskussionen und an die Stadt Neu-Anspach für die Organisation!