Die durch Hochwasser verursachten Risiken steigen. Wir können ein Hochwasser nicht verhindern, aber die Risiken vermindern: durch Vorsorge, angepasste Nutzung, Information und Schutzmaßnahmen. Der Umgang mit den Risiken aus Hochwasser und Starkregen erfordert eine interdisziplinäre und strategische Herangehensweise. INFRASTRUKTUR & UMWELT unterstützt sowohl mit Konzepten und Strategien als auch bei der Organisation der Prozesse zur Abstimmung und Implementierung im Risikomanagement.
Wir arbeiten seit den 1990er Jahren für Bund und Länder, für Regionen und Städte und auf internationaler Ebene im Hochwasserrisikomanagement und seit einigen Jahren auch beim Starkregenrisikomanagement.
Risiken von Hochwasser und von Starkregen zu verringern heißt auch, die Synergien der Wasserwirtschaft, der Raumplanung und anderer Disziplinen effektiv werden zu lassen. Kaum ein Aufgabenfeld macht so deutlich wie dieses: Fach- und Raumplanung müssen miteinander verzahnt sein. Unter den erwarteten Klimaveränderungen wird dies wichtiger denn je.
Sandra Pennekamp
Partnerin
Unsere Leistungen
- Umsetzungsstrategien für EU-Richtlinien (z.B. Hochwasser, Gewässerökologie) auf nationaler oder Länderebene
- Strategien für die Wassersensible Stadtentwicklung oder das Starkregenrisikomanagement
- Planungshilfen für das kommunale Starkregenrisikomanagement
- Planungshilfen für die Anpassung an den Klimawandel in Kommunen, für das Handwerk, für die Stadtplanung oder für andere Akteur*innen
- Gestaltung von Planungs- und Verwaltungsprozessen, z.B. zur Berücksichtigung des Klimawandels in Kommunen oder Landkreisen
- Prozessgestaltung für das Hochwasser- und Starkregenrisikomanagement oder für die wassersensible Stadtentwicklung in Ländern und Kommunen
- Risikoanalysen und -bewertungen für Hochwasserrisiken
- Betroffenheits- und Vulnerabilitätsanalysen für die Folgen des Klimawandels
- Starkregenanalysen und Risikobeurteilung
- Gefahren-, Risiko-, Vulnerabilitätskarten
- GIS-basierte Werkzeuge für die Priorisierung von Maßnahmen zur ökologischen Gewässerentwicklung
- Digitales Tool für die Ermittlung der Fortschritte bei der Zielerreichung beim Hochwasserrisikomanagement für einheitliche Verwendung in den Deutschen Flussgebieten
- Internet-basierter Werkzeugkasten zur Unterstützung von Kommunen beim Starkregenrisikomanagement
- Toolbox zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in der Wasserwirtschaft
- Grenzüberschreitende Koordination von Hochwasserrisikomanagementplanungen
- Europäische Kooperationsprojekte zur Anpassung an den Klimawandel, beim Hochwasserrisikomanagement in internationalen Flussgebieten
- Grenzüberschreitendes Hochwasserrisikomanagementforum
- Aufbau der Internationalen Kooperation beim Hochwasserrisikomanagement im Drin-Einzugsgebiet (Albanien, Montenegro, Kosovo, Nord-Mazedonien)
- Unterstützung internationaler Flussgebietskommissionen, z.B. Donau, Oder und Rhein
- Erstellung von Hochwasserrisikomanagementplänen für kleine und große Flussgebiete
- Hochwasserrisikomanagementpläne Rhein, Neckar, Oder, sowie zahlreiche kleinere Einzugsgebiete
- Internationale Hochwasserrisikomanagementplanung z.B. in Albanien, Montenegro, Nord-Mazedonien, Kosovo
- Anleitungen für die Erstellung von Hochwasserrisikomanagementplänen für die Deutschen Flussgebiete
- Online-Akteurs-Befragungen zur Aktivierung und Einbindung von Akteur*innen in Klimawandelprojekte
- Veranstaltungen aller Art in diversen Präsens- und Online-Formaten
- Seminare und Schulungen beim (internationalen) Capacity-Building
- GIS-basierte Akteurs-Beteiligungsplattformen
- Erarbeitung von Umweltberichten
- Unterstützung von Fachbehörden bei der Planung und Umsetzung von Prozessen der Strategischen Umweltprüfung
- Beteiligungsveranstaltungen (Workshops, Expert*innen-Meetings, Arbeitsgruppen, Seminare, Konferenzen)
- Erstellung und Umsetzung von Kommunikationskonzepten zur Risikovorsorge (Hochwasser, Klimawandel, Starkregen)
Ausgewählte Projekte
3. Zyklus der HWRM-Richtlinie für Baden-Württemberg
Integration des Hochwasserrisikomanagements in die Verwaltungsabläufe unter Berücksichtigung von Starkregenrisiken und der Folgen von Trockenperioden.
Starkregenrisikomanagement für die Gemeinde Schwalmtal
Nach Durchführung einer Risikoanalyse wurde von IU ein Handlungskonzept erstellt, um mit den zuständigen Akteuren geeignete Vorsorge- und Schutzmaßnahmen für die Gemeinde zu erarbeiten und umzusetzen.
3. Zyklus HWRM-Plan der FGG Rhein
INFRASTRUKTUR & UMWELT unterstützt die FGG Rhein bei der Fortschreibung des HWRM-Plans FGG Rhein. Daten und Informationen werden auf Grundlage der LAWA-Mustertexte in dem gemeinsamen HWRM-Plan zusammengetragen.
Hochwasserrisikomanagement- Planung 2027-2033 in Südhessen
INFRASTRUKTUR & UMWELT erstellt für den 3. HWRM-Zyklus einen regionalen Ergänzungsband zum HWRM-Plan Rhein für die Risikogewässer in Südhessen in enger Zusammenarbeit mit dem RP DA sowie den betroffenen Kommunen und Wasserverbänden
Methodik zur Bewertung der Risiken aus Hochwasser und Starkregen
INFRASTRUKTUR & UMWELT entwickelte für das Land Baden-Württemberg eine Methodik zur integrierten Risiko- bewertung inklusive Empfehlungen für deren Anwendung und Ansätze für die Umsetzung.
LAWA: Musterdokumente für Strategische Umweltprüfung
INFRASTRUKTUR & UMWELT ist beauftragt, die Musterdokumente im Entwurf zu erstellen, sich mit der LAWA-Kleingruppe abzustimmen und sie fristgerecht für die Bearbeitung bereitzustellen.
Hochwasserrisikomanagement-Plan
für die FGG Donau
INFRASTRUKTUR & UMWELT
unterstützt FGG Donau bei der Strategischen Umweltprüfung inklusive Scoping, Umweltbericht und Umwelterklärung.
Starkregenrisikomanagement für die Gemeinde Kriftel
Erstellung von Starkregengefahren- und
-risikokarten für die Gemeinde Kriftel sowie Erarbeitung eines auf der erstellten Risikoanalyse aufbauendes Handlungskonzept, mit Vorschlägen zur Maßnahmenumsetzung.
Aktualisierung HWRM-Plan der FGG Elbe
INFRASTRUKTUR & UMWELT übernimmt die Auswertung der Ergebnisse aus dem Scoping-Verfahren und unterstützt die Geschäftsstelle der FGG Elbe bei der Erstellung des Umweltberichts zum aktualisierten HWRM-Plan.
Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für das Ahr-Einzugsgebiet
INFRASTRUKTUR & UMWELT war u.a. mit der Analyse der bestehenden Konzepte, der Entwicklung eines Umsetzungskonzepts und einer Methodik für die Planung, die raumordnerischen Untersuchungen sowie mit der fachlichen Gesamt-Priorisierung des Projekts beauftragt.