Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich bei der Veranstaltung im Plenarsaal des Rathauses über das „Integrierte Klimaanpassungskonzept“ der Stadt Neu-Isenburg. Ziel der Veranstaltung war es, einen Überblick über die Ziele, Inhalte und nächsten Schritte des Konzepts zu geben, das die Stadt langfristig auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten soll. Dazu zählen unter anderem steigende Temperaturen, längere Trockenperioden sowie zunehmende Starkregenereignisse.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein und Dirk Wölfing, Dezernent für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz und Energiewende, stellte Dr. Sandra Sieber, von INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner die zentralen Ergebnisse der Klimaanpassungsstrategie vor. Im Fokus standen die Ergebnisse der Bestands- und Hotspotanalyse, mit der besonders betroffene Bereiche im Stadtgebiet ermittelt wurden, sowie der Maßnahmenkatalog mit konkreten Handlungsmöglichkeiten. Dieser umfasst unter anderem Ansätze zum Umgang mit Hitze, Wasser, Stadtgrün und der städtischen Infrastruktur.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Stadtgrün. Hierzu hat INFRASTRUKTUR & UMWELT eine Freiflächenanalyse in den besonders betroffenen Bereichen im Stadtgebiet durchgeführt, bei der ein selbstentwickeltes Erfassungstool zum Einsatz kam. Der Freiflächenkatalog des Integrierten Klimaanpassungskonzepts gibt Auskunft über Zustand und Entwicklungspotenzial der Freiflächen im Klimawandel.

In der anschließenden Fragerunde nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen. Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Klimaanpassung als gemeinschaftliche Aufgabe von Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft verstanden wird. Das Integrierte Klimaanpassungskonzept soll in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Zur Unterstützung der Umsetzung wird das Klimaanpassungsmanagement der Stadt personell neu besetzt.